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Dafür steht Smalltalk!

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Smalltalk wird auch das kleine Gespräch genannt. Oder man kann das Wort – wenn wir es wertfrei betrachten – mit oberflächlicher Konversation übersetzen. Andere bezeichnen Smalltalk als Alltagsgespräch ohne Tiefgang, das spontan, zufällig, locker und in einem umgangssprachlichen Ton geführt wird. Beachten Sie: Smalltalk ist ein entscheidender Faktor für Erfolg. Und jetzt die gute Nachricht: Die Kompetenz der Gesprächsführung kann jeder lernen. Es ist keine Magie, sondern die Summe von Verhaltensweisen, die Sie sich aneignen können. Kurz gefasst habe ich diese anhand des Wortes Smalltalk aufgeführt.

S wie Selbstsicherheit.

Je mehr Selbstsicherheit Sie haben, desto charismatischer sind Sie, umso besser ist Ihre Wirkung. Deshalb die Frage: „Sind Sie sich Ihrer selbst bewusst?“ Nur wer die eigenen Stärken und Fähigkeiten, aber auch Schwächen kennt und damit positiv umgeht, kann Vertrauen in sich selbst haben und damit die Selbstsicherheit steigern. Würde man 100 Menschen fragen, ob sie selbstsicher sind, würden nicht sehr viele mit Ja antworten. Wenn Sie also das Gefühl haben, unsicher zu sein, befinden Sie sich in guter Gesellschaft.

Ich spreche aus Erfahrung, kenne das aus vielen Einzelcoachings, auch mit Geschäftsführern und Vorständen. Auch die Wissenschaft gibt mir recht: Eine Umfrage in Deutschland ergab, dass sich 61 Prozent der Menschen „für ein bisschen schüchtern“ halten.

Deshalb trainieren Sie Ihre Selbstsicherheit. Wagen Sie öfter einmal etwas Neues. Haben Sie eine positive Lebenseinstellung und wissen Sie um Ihren eigenen Wert. Kehren Sie Ihre positiven Seiten hervor und klopfen Sie sich ruhig auf Ihre Schultern: „JA das habe ich heute gut gemacht.“ Nur wenn Sie so eine Einstellung an den Tag legen, werden Sie auch locker auf fremde Menschen zugehen können.

M wie „muss sein“ – Zuhören.

Hinhören ist eine seltene Kunst geworden. Es fällt uns schwer, uns auf die Aussagen unserer Gesprächspartner zu konzentrieren. Sicher kennen Sie die Situation: Sie treffen sich mit Freunden und erzählen von Ihrer Urlaubsreise, etwa von einem besonderen italienischen Restaurant, und kaum haben Sie angefangen, fällt Ihnen einer Ihrer Freunde ins Wort und meint: „Apropos Restaurant, ich war letzte Woche beim Griechen, ihr könnt euch nicht vorstellen, was mir passiert ist …“ Niemand wird je das Ende Ihrer Geschichte vom Italiener erfahren.

Die meisten Gespräche werden wie zwei Eisenbahngleise geführt, die parallel verlaufen. Dabei kann man froh sein, wenn nicht einer einfach abbiegt. Erfolgreiche Gespräche zum Beziehungsaufbau sind eher wie ein Reißverschluss – die Aussagen der Gesprächspartner greifen ineinander. Der eine nimmt Bezug auf die Aussage des anderen und umgekehrt.

Oft passiert es auch, dass unser Gesprächspartner eine Aussage macht, die bei uns wie ein Stichwort wirkt, und schon geht das innere Kopfkino los. Und die Aufmerksamkeit, die so dringend für das „Hineinhören“ gebraucht wird, ist beinahe bei Null. Deshalb ist Zuhören das A und O beim Smalltalk!

A wie Anfang.

Der offensichtlichste Beginn für ein Gespräch sind natürlich Fragen über das Wetter, die Anreise oder die Veranstaltung, die man gerade besucht. Wenn jemand besonders verloren aussieht, fragen Sie ruhig: „Zum ersten Mal hier?“ Wenn Sie selbst das erste Mal anwesend sind, nutzen Sie auch das als Einstieg. Oder stellen Sie einfache Fragen zum Ablauf des Events: „Wissen Sie, wie die Veranstaltung abläuft? Wie lange wird der offizielle Teil dauern? Was führt Sie denn hierher? Welche Verbindung haben Sie zum Gastgeber/Thema?“ Das können Sie je nach Situation variieren.

Sie können auch Details am Gegenüber ausmachen und dann sagen: „Sie erinnern mich an …“ Oder auch: „Haben wir uns nicht schon mal gesehen …?“ Das ist zwar banal, aber ich bin sicher, Sie finden eine Veranstaltung oder Gelegenheit, bei der Sie sich schon getroffen haben oder hätten treffen können. Legen Sie sich fünf solche Fragen zurecht, die Sie immer verwenden können und die ersten Minuten sind schon überstanden.

L wie laufende Gespräche.

Viele Leute wollen nicht stören und versäumen so den ersten Einstieg gleich am Beginn. Aber: Je länger Sie zuhören, umso mehr stören Sie, denn die erste Unterbrechung haben Sie ja schon verursacht, indem Sie zu einem Tisch gekommen sind oder sich zu einer Gruppe dazugestellt haben. Also beteiligen Sie sich so schnell wie möglich an der laufenden Unterhaltung. Hören Sie kurz zu – maximal ein bis zwei Minuten. Dazu ein Tipp: Wenden Sie sich dabei körpersprachlich etwas ab: Nippen Sie an Ihrem Glas oder betrachten Sie die Vase auf dem Nachbartisch. Damit vermitteln Sie den Eindruck, als ob Sie nicht zuhören würden. Und dann, wenn Sie wissen, worum es geht, was gerade Thema ist, können Sie einhaken: „Verzeihen Sie, ich hörte gerade, wie Sie über den letzten Vortrag gesprochen haben, ich habe da so viele unterschiedliche Auffassungen gehört. Stimmt es wirklich, dass …?“

Mögliche Fragen, die das Gespräch am Laufen halten. Nicht umsonst heißt es: „Wer fragt, der führt.“ Und gute, interessierte Frager sind angenehme Gesprächspartner. Achten Sie darauf, offene Fragen, sogenannte W-Fragen, zu stellen, damit das Gespräch im Fluss bleiben kann: „Warum, weshalb …?“ Oder: „Beschreiben Sie mir Ihren Eindruck über …?“, „Erzählen Sie mir mehr über …“, „Wie hat es Ihnen gefallen? Was davon am besten, was hat Sie inspiriert?“ Greifen Sie das Thema auf, das Ihr Gesprächspartner begonnen hat, und fragen Sie nach Trends: „Wie wird sich das entwickeln?“, „Wie lange wird dieser Trend wohl anhalten? Wodurch könnte er sich verstärken, wodurch abschwächen?“ Stellen Sie eine Behauptung auf: „Nehmen wir einmal an …“ Oder: „Die Statistik zeigt …“

Noch genialer ist die Fragestellung: „Was wäre wenn …? Das ist ja auch eine beliebter Coachingansatz, wenn ein Klient sagt: „Das geht nicht, das kann ich nicht.“ Was wäre denn, wenn das Problem morgen gelöst werden könnte, was wäre anders? Also gilt für den Smalltalk: „Was wäre anders, wenn wir hier wirklich Spaß hätten …? Wenn Sie sich nicht ganz sicher sind, dann schieben Sie eine andere Person vor, sozusagen stellvertretend: „Mein Schwager sagt …“ Eine weitere Möglichkeit sind Szenariofragen: Was würden Sie als Erstes machen, wenn Sie im Lotto gewinnen würden?“ Oder: „Was wünschen Sie sich für das kommende Jahr?“

L wie Liftfahrttalk.

Oder sagen wir Elevator Pitch, Sie sollten in der Lage sein, jemandem während einer kurzen Fahrt im Aufzug zu erklären, was Sie beruflich machen. Auch bei einem Smalltalk-Gespräch haben Sie nicht länger Zeit, um die Aufmerksamkeit und das Interesse Ihres Gegenübers zu wecken. Deshalb sollte Ihre Antwort auf die Frage „Was machen Sie beruflich?“ wohlüberlegt und geübt sein.

Wenn Sie wollen, dass Sie andere von sich überzeugen, müssen Sie stolz sein auf das, was Sie tun, die Begeisterung muss spürbar sein. Ich zum Beispiel sage, dass ich Ihnen zu Ihren Wunschkunden verhelfe, das mache ich als Expertin für Erfolgsnetzwerke mit Vorträgen, Trainings und Einzelcoachings, wäre das interessant für Sie?

Wenn mein Gegenüber auf meine Aussage hin kein Interesse zeigt oder nachfrägt, dann schneide ich einfach ein anderes Thema an. Wichtig ist es, eine Art Gedächtnisanker zu haben, sodass der andere sich an Sie erinnert. Am schönsten verbunden mit einem Nutzenversprechen.

T wie Themen und Tabus.

Worüber können wir denn jetzt aber wirklich sprechen? Natürlich können die Themen oberflächlich sein, das ist bei einem kleinen Gespräch eben so. Doch sie sollen möglichst viele Menschen interessieren, sodass alle mitreden können. Und sie sollen positiv besetzt sein. Konfliktstoff und jegliche Art von Kritik ist auszusparen.

Diese Themen gehen immer: 
* Wetter, besonders wenn es gerade außergewöhnliches ist, etwa besonders viel Sonne oder Schnee
* Aktuelles, aber keine Politik
* Veranstaltungsthema, situationsbezogen
* Kinder, Tiere, aber nicht der Familienstand
* Urlaub- und Freizeitaktivitäten
* Essen, Trinken, etwa Tipps für gute Lokale
* Gesundheit und Wellness
* Wohnort, Beruf bzw. Ausbildung

Diese Themen lieber vermeiden:
* Krankheit
* schlecht über andere reden, vor allem über Gastgeber, andere Gäste oder das Essen
* Sex oder Intimes
* Gejammere, Geld bzw. Einkommen
* Religion oder Weltanschauung, Politik und Angeberei

Schlecht kommen auch wertende Vergleiche über die beste und schönste Wohngegend der Stadt. Kommt der andere aus einer „schlechteren“ Gegend, wird ihn das Gespräch nicht freuen. Zu viele Fremdworte oder Fachchinesisch sind auch nicht für alle angenehm. Führen Sie keine Fachgespräche, bleiben Sie auf der menschlichen Ebene. Haben Sie schon eimal Ärzte unter sich erlebt? Geben Sie auch nie ungefragt Ratschläge, halten Sie keine Vorträge oder Monologe und machen Sie keine Bekehrungsversuche. Entscheidend ist auch, wie Sie die Dinge erzählen, seien Sie unterhaltsam und überlegen Sie sich gute Geschichten im Voraus.

A wie Achtsamkeit.

Eines der wichtigsten Dinge beim Smalltalk. Überlegen Sie, was Sie an der Person, die Ihnen gegenübersteht, mögen, was Sie anerkennen und loben können. Nach Roland Kopp-Wichmann, einem Therapeuten aus Heidelberg, ist Achtsamkeit das beste Mittel gegen Alltagsstress. In seinem Persönlichkeitsblog schreibt er: „Die Kenntnis der Achtsamkeit hilft, automatische Gedanken und Gefühlsabläufe zu unterbrechen. Das kann helfen, eingeschliffenes Verhalten auf äußere Reize oder innere Gefühle zu regulieren. Insofern ist Achtsamkeit ein Prozess der De-Automatisierung von den eigenen Denk- und Gefühlsroutinen. Nicht um sie loszuwerden, denn sie sind ja oft nützlich. Sondern um die Wahl zu haben, sie abzuschalten und die Welt, die Menschen und sich selbst anders wahrzunehmen.“

Ich selbst habe diese Übung bei ihm gelernt und kann nur bestätigen: Es hilft, um herunterzukommen, und es schärft die Wahrnehmung. Genau darum geht es auch beim Smalltalk. Zu erkennen, wie es Ihrem Gesprächspartner geht, was ihn interessiert, was ihn bewegt. Also emotionale Kompetenz zu zeigen – das können wir fördern.

L wie Langredner – was tun?

Immer wieder begegnen uns Menschen, die lieber sich selbst darstellen als Fragen zu stellen. Und damit hören Sie auch nicht auf. Was tun? Eine Möglichkeit ist, ihnen körpersprachlich keine Aufmerksamkeit zu schenken. Nicken Sie weder mit dem Kopf noch geben Sie eine Rückmeldung ab wie „Hm“ oder „Ja“. Stehen Sie einfach mit verschränkten Armen bewegungslos da und schauen Sie in die Ferne. Wichtig ist, dass Sie nicht verärgert werden, sondern den anderen so nehmen, wie er ist.

Smalltalk kleines gespräch wort konversation faktor erfolg magda bleckmann selbstsicherheit zuhören anfang gespräche liftfahrttalk themen tabus achtsamkeit langrednerVersuchen Sie, mit geschlossenen Fragen kurze Antworten zu erhalten und das Thema zu wechseln. Geschlossene Fragen sind Fragen, die Ihr Gegenüber nur mit Ja oder Nein beantworten kann. Wenn jemand ausschweifend über seine Firma erzählt, können Sie fragen: „Ist das Gebäude der Firma nicht das neben dem großen Gasthaus?“ Oder: „Da war ich schon einmal essen, ist das heute immer noch zu empfehlen?“ Und dann in die Runde blickend: „Wer kann mir in dem Ort ein gutes Restaurant empfehlen?“

Sie können auch ganz einfach das Thema wechseln, ohne auf den anderen und das, was er gerade erzählt, einzugehen: „Ich war gestern im Theater und habe mir das Musical angesehen, wie hieß nochmal der Darsteller?“ Wichtig ist, senden Sie keine körpersprachlichen Signale wie Kopfnicken oder „Ja“, „und“, damit fordern Sie nur zum Weiterreden auf.

K wie (Visiten-)Karten tauschen.

Die Visitenkarte ist der Eindruck, den Sie hinterlassen. Sie sollte anders als andere Karten sein, zu Ihrem Thema passen und auffallen. Achten Sie auch auf das Corporate Design. Sie sollte aus stärkerem Papier sein, damit sie beim Angreifen ein gutes Gefühl vermittelt und dass Sie sich darauf Notizen machen können. Notieren Sie auch auf alle Karten, die Sie erhalten, wo Sie die Person kennengelernt haben, was Sie vereinbart haben und worüber sie gesprochen haben.

Haben Sie immer genügend Visitenkarten dabei, sodass Sie jedem, der sich dafür interessiert, eine mitgeben könnten. Am leichtesten geht das, wenn Sie immer einen gewissen Vorrat in Ihren Lieblingshandtaschen beziehungsweise Sakkos haben.

Sinnvoll ist es auch, private und berufliche Karten zu verwenden und diese je nach Veranstaltung auszuteilen. Auf der privaten Karte stehen übrigens nur der Name und die Privatadresse. Wichtig ist: Die Karte muss Ihnen gefallen, so dass Sie diese gerne aus der Hand geben.


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